Fahrsport
Alles Rund um den Fahrsport findet Ihr hier !

Der PSV Hessen hat für 2011 unsere Fahrer in den Kader aufgenommen - herzlichen Glückwunsch dafür.

Thomas Tischer, Michael Steigerwald und Willi Tischer wurden in den Landesleistungskader berufen.

Marie Tischer und Maximilan Reith sind in den Nachwuchskader berufen worden. 

 

Sportliche Erfolge unserer Fahrer sind alle unter "Aktuelles" nachzulesen.

Herzlichen Glückwunsch an Thomas Tischer und Michael Steigerwald. Beide Fahrer sind in den Hessischen Leistungskader berufen worden. Maximilian Reith ist in den Nachwuchskader berufen worden.

Peter Tischer - neuer Trainer im amerikanischen Fahrlager

Peter Tischer, seit  April 2009 1. Vorsitzender unseres Vereins und ehemaliges Mitglied des Deutschen Vierspänner-A-Kaders, wird neuer Nationaltrainer der Amerikanischen Viererzug-Equipe. Ab 2009 übernimmt er das Training der zehn potentiellen Weltmeisterschafts-Kandidaten in den Staaten. Darunter so bekannte Fahrer wie Tucker Johnson, Chester Weber und Jimmy Fairclough.
Die Amerikanische FN (USEF) verpflichtete Peter der ab Januar einmal monatlich für zehn Tage an wechselnden Stützpunkten trainieren wird.
Unser Verein ist stolz, dass das deutsche Know-how von unserem routinierten Fahrer gefragt ist. Peter soll das Amerikanische Fahrerlager auf die Weltreiterspiele 2010 in Kentucky vorbereiten  - dabei wünschen wir ihm viel Erfolg.

Das aktuelle Lehrgangsangebot von Peter und seinem Team findet man unter
www.fahrsport-tischer.de

4. Jugendfahrturnier 2008 

Das Kinder- und Jugendfahrturnier Neu-Isenburg hat inzwischen Tradition und ist fester Bestandteil im Terminkalender der jugendlichen Fahrer. Wir erleben am 2. Wochenende im Oktober vom 10. – 12. nunmehr die 4. Auflage dieser beliebten Fahrsportveranstaltung.
Wieder werden sich auf unserer Anlage die besten Ein- und Zweispänner-Pony- und Pferdefahrer Deutschlands  aus dem Bereich der Junioren und jungen Fahrer treffen. Auch der eine oder andere Teilnehmer aus dem benachbarten Ausland wird erwartet.
Eine Besonderheit unseres Fahrturniers sind die integrierten Reitprüfungen. Und als absolute Einmaligkeit die Tatsache, dass es eine kombinierte Prüfung für Reiten und Fahren gibt. D. h. die Teilnehmer müssen also in „beiden Sätteln“ gerecht sein.
Im letzten Jahr hat sich Anna Sandmann, die Tochter des amtierenden Weltcup-Siegers und Deutschen Meisters Christoph Sandmann, hier die goldene Schleife geholt; aber es gibt noch andere talentierte Jugendliche, die eine Doppelbegabung haben.
Der Zeitplan sieht vor, dass am Freitag die Dressuren und das Hindernisfahren der Einspänner stattfinden.
Am Samstag dann die Dressuren der Zweispänner und die Reitprüfungen sowie weitere Prüfungen aus dem Bereich Hindernisfahren und auch kombiniertes Hindernisfahren.
Gerade letzte Disziplin erfreut sich immer größerer Beliebtheit, denn die beiden festen Hindernisse bringen so einen Hauch der Dynamik und Rasanz einer Marathonfahrt auf den Turnierplatz in Neu-Isenburg.
Am Sonntagvormittag dann das Kernstück der kombinierten Prüfung, die Geländefahrt. Hier geht es um Schnelligkeit und Rasanz. Die zuschauerfreundliche mit kurzen Wegen verbundene Anbindung der Hindernisse an das Turniergelände ermöglicht die Beobachtung der Gespanne in allen Hindernissen.
Parcourschef Wilhelm Wörner aus Groß-Umstadt wird sich wieder, wie üblich, einige Kniffe und Ecken einfallen lassen.

Einen besonderen Stellenwert bekommt das Jugendturnier in diesem Jahr dadurch, dass es die letzte Station der Qualifikationsprüfungen für den BCCG-(British-Chamber-of-Commerce-Germany)Cup ist.

Schnupperkurs mit Susanne Tischer - Was ist ein Oberblattstrupfenstößel ?

Jedenfalls kein Zungenbrecher ! Dank Susanne Tischer, die sich am 18.August für unsere Vereinsmitglieder die Zeit genommen hat, haben wir in die Welt des Fahrsports schnuppern dürfen ! Zum Auftakt gab es erst einmal ein leckeres deftiges Frühstück, danach wurden wir in die hochinteressante Historie und Stilkunde der Kutschfahrt eingeweiht.  Da gilt ebenso Etikette und Stil, wie bei der Dressurreiterei – ja noch viel mehr! Dies lassen schon allein die Begrifflichkeiten „Kumet“, „Selett“ und „Rosette“ ableiten. Benno von Achenbach, Begründer des Deutschen Fahrsports,  definierte auch die Standards im internationalen Sport, wobei Pferdeschonung, Zweckmäßigkeit und Sicherheit im Vordergrund stehen. So entwickelte er auch ein besonders Leinensystem ( im Reitsport Zügel ), welches das Fahren von zwei Pferden gleichzeitig mit effektiv nur einer Leine in den Händen möglich macht. Durch seine besondere Verschnallungsmöglichkeiten verschafft es den  Ausgleich verschiedener Temperamente von jeweils nebeneinanderlaufenden Pferden bei Mehrspännern.
Dies haben wir anhand von Trockenübungen mit Peitsche in der Hand ausprobiert und der Ein oder Anderen war nicht nur mit der einhändigen Leinenführung herausgefordert,  sondern bewegte sogar die Peitsche in Nachbars Nähe :-). So sind die meisten von der Grundhaltung und Gebrauchshaltung in die Dressurhaltung übergegangen.  Kutsche und Peitsche sind die treibenden Hilfen im Fahrsport, aber wenn man mal so zwei Pferde vor der Kutsche „spürt“, dann wird einem so richtig bewusst wie fein doch die Zügelhilfen miteinander abgestimmt werden müssen und wie sensibel ein Pferd und gerade im  Zweigespann darauf reagieren kann -  und das müssen auch wir als Dressurreiter uns immer wieder vor Augen führen !
Nach der Theorie folgte die Praxis auf die wir schon alle gespannt waren und geduldig warteten auch unsere jungen Kaltblüter Peter und Paul ! Bevor es losging wurde uns das sichere und ordnungsgemäße Einspannen gezeigt.
Wir übten das Einspannen und Ausspannen – Sicherheit ist hier das oberste Gebot ! Und dann ging´s los auf unseren Fahrplatz. „Mach dich locker“ – diese Sprüche kennt wohl der ein oder andere auch aus seinen Dressurstunden, aber laut Susanne haben wir uns alle ganz gut gehalten.



Wie sagte schon Benno von Achenbach –
„Wir haben es geschafft, mit „Ach und Krach“
Und es hat uns allen super viel Spaß gemacht !

Danke !

1. Internationales Traditionskutschenturnier auf Kloster Seligenporten 09/10. Juni 07
Team Peter Tischer, Christine Curtze und Klaus Thies waren dabei
.

Es wurden über 40 historische Pferdegespanne präsentiert, um den Pferde & Fahrsport in seinem Ursprung zu pflegen. Dabei wurden folgende Prüfungen absolviert:  

* Eine 12km lange Streckenfahrt im Tempo 14km/h –  
  diese Zeit darf weder unter, noch überschritten 
  werden.
*  Mehrere Fahrtechnische Aufgaben: z.B. Einhand
   Volten, Einhand Schlangenlinien und Halten
   mit den Vorderrädern am markierten Punkt
   zentimetergenau – dies ist schon bei einem
   normalen Viererzug mit Fußbremse extrem
   schwer!
*  Ein normaler Hindernisparcours -  gewertet nach
   Zeit und Punkten


Die Präsentation wird an drei unterschiedlichen Stellen von drei Richtern gewertet. Dabei wird geachtet auf den Originalzustand des Wagens: sämtlich Details müssen zu der  historischen Zeit des Wagens passen und alle Metalle ( Schnallen, Lampen, Gebisse & Kinnketten ) müssen die selbe Farbe haben. Ebenso werden die Passagiere ( Fahrer, Bockdame, die Beifahrer ) bewertet. D.h. das richtige Outfit passend zum Anlass &  Historischer Zeit müssen stimmen und harmonieren. Beim Pferdegeschirr wird nicht nur auf den Pflegezustand geachtet, sondern auch darauf, dass sämtliche Schnallen, Kinnketten gleich liegen.

Die Vorbereitung für so ein Turnier kann Wochen dauern, aber wurde mit einem haushohen Sieg in der Vier&Mehrspännerkategorie belohnt. Und in der Gesamtwertung ( 33 Gespanne, ein, zwei und mehrspännig ) wurden das Team  nur knapp von dem amtierenden Europameister im historischen Fahren, geschlagen. Neben dem
hervorragenden Ergebnis war dies nicht nur eine Freude für die Teilnehmer, sondern auch ein Genuss für die Zuschauer.